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Montag, 30. Januar 2012

[Rezension] Morgen bist du noch da von Mila Lippke

Infos:
Autorin: Mila Lippke
Verlag: Ullstein
Taschenbuch: 352 Seiten
Erschienen: 09.12.2011
Preis: € 8,99 [D] ; € 9,30 [A]


Klappentext:
Als Lio und ihre Mutter sich nach einer längeren Funkstille in Berlin wiedersehen, bricht die Tochter das größte Tabu. Sie fragt, wer ihr Vater ist. Die Mutter antwortet nicht und geht zurück ins Hotel, wo sie nachts einen Schlaganfall erleidet. Lio erkennt: Sie muss wissen, wer ihre Mutter wirklich ist. Die Suche nach ihrer Familiengeschichte beginnt und führt sie über Köln zurück nach Berlin. Und als sie Antworten findet, ist nichts mehr, wie es einmal war. 
Bild- und Textquelle: Ullstein

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich hinter diesem Cover, eine nette und seichte Geschichte vermutet hatte. Doch wie sehr mich dieses Buch mitnehmen würde und auf welche emotionale Reise ich die Protagonistin begleiten durfte, hätte ich mir nie erträumen lassen. 

Die Protagonistin ist die zweiundvierzig Jahre alte Lioba, die immer nur Lio genannt wird. Auf mich machte sie eigentlich einen viel jüngeren Eindruck. Zu Anfang wirkt sie distanziert und einsam. Doch im Laufe der Geschichte stößt sie auf viele Erkenntnisse, die sie reifen und zu sich selbst finden lassen. Da der Leser ihre Gedanken und Gefühle mitverfolgt und sie auf eine emotionale Suche ihrer Herkunft begleitet, konnte ich eine wirklich sehr enge und seltene Verbindung zu ihr aufbauen. Ein weiterer Charakter ist die scheinbar starke und toughe beste Freundin Lios, Tetra. Sie gibt ihrer Freundin sehr viel Halt und ist ein ebenso interessanter Charakter. Der wichtigste Charakter, neben Lio, ist jedoch die Mutter, die ich anfangs als kalt empfand. Der Umstand, dass sie durch ihren Schlaganfall die Sprache verloren hat, macht die ganze Angelegenheit noch trauriger. Auf die Beziehung von Mutter und Tochter, die sehr kompliziert, aber dennoch wunderschön ist, wird sehr stark eingegangen.

Zudem ist ein weiterer Erzählstrang zu finden, in welchem der Leser, immer nur einige Seiten lang, die bewegende und zu Tränen rührende Geschichte eines kleinen Mädchen verfolgt, die während des zweiten Weltkriegs spielt. Zunächst fragt man sich, was es damit auf sich hat. Es ist schön und geschickt, wie die Autorin die beiden Erzählstränge verbindet und diese Fragen nach und nach löst.

Die Autorin hat einen sehr beschreibenden Schreibstil. Manchmal hat man das Gefühl, dass man selbst vor Ort wäre. Sie hat sich wirklich intensiv mit ihren Protagonisten beschäftigt und stellt Gefühle sehr authentisch und realistisch dar und trifft dabei wunderschöne Formulierungen, die zum Nachdenken anregen.

"Morgen bist du noch da" ist eine tiefsinnige und zum Nachdenken anregende Geschichte über die Beziehung von Mutter und Tochter, die mir sehr gut gefallen hat. Mit einem beschreibenden Schreibstil und mit lebendigen Charakteren, sowie einer berührenden Geschichte, weiß dieses Buch zu begeistern. Unbedingt lesen!

Wertung: 5 von 5 Herzen

Trailer zum Buch:

Sonntag, 29. Januar 2012

[Ich lese..] Der Torwächter von Markus Stromiedel

Nun habe ich "Morgen bist du noch da" von Mila Lippke beendet und bin wirklich begeistert davon. Die Rezension dazu folgt bald. Meine nächste Lektüre, wird "Der Torwächter". Das Buch ist der gerade erschienene Auftakt einer neuen Trilogie im Cecilie Dressler Verlag. Mal sehen, wie es mir gefällt, aber die Inhaltsangabe klingt ja schon mal spannend.

Markus Stromiedel - Der Torwächter - Klappentext:
Ein rätselhafter Turm, der Simon magisch anzieht, zwei leuchtende Augen in der Dunkelheit, die unheimlichen Bilder im Atelier unter dem Dach. Seit Simon in das Haus seines Großvaters umziehen musste, häufen sich die merkwürdigen Ereignisse.
Wohin ist sein Großvater so plötzlich verschwunden? Und vor allem, warum? Zusammen mit Ira, einem Mädchen aus dem Dorf, will Simon herausfinden, was hinter all dem steckt, und stößt dabei auf das geheimnisvolle Erbe der Torwächter. Ein Erbe, dem er selbst nicht entgehen kann.
Bild- und Textquelle: Cecilie Dressler

Samstag, 28. Januar 2012

Lebenszeichen und Neuzugang

Entschuldigt bitte vielmals, dass es hier wieder still und leise wurde. Ich musste viel für die Schule machen und das geht nun mal leider vor. Aber ich will mich da nicht rausreden. Jetzt dürfte ich eigentlich wieder mehr Zeit haben und dadurch zum bloggen kommen. Demnächst kommt ein TAG, eine Rezension und den SuB will ich ebenfalls in Angriff nehmen. Nicht zu vergessen, die Neuerscheinungen zum Februar. Mit meiner aktuellen Lektüre komme ich gut voran. Zwar dürfte der Monat Januar sehr leseknapp ausfallen, aber dafür hatte er umso schönere Bücher im Programm.

Nicht zu vergessen, dass ich für eine Leserunde, folgendes Buch, worauf ich jetzt schon gespannt bin und welches bald gelesen wird, gewinnen konnte:
Markus Stromiedel - Der Torwächter - Klappentext:
Ein rätselhafter Turm, der Simon magisch anzieht, zwei leuchtende Augen in der Dunkelheit, die unheimlichen Bilder im Atelier unter dem Dach. Seit Simon in das Haus seines Großvaters umziehen musste, häufen sich die merkwürdigen Ereignisse.
Wohin ist sein Großvater so plötzlich verschwunden? Und vor allem, warum? Zusammen mit Ira, einem Mädchen aus dem Dorf, will Simon herausfinden, was hinter all dem steckt, und stößt dabei auf das geheimnisvolle Erbe der Torwächter. Ein Erbe, dem er selbst nicht entgehen kann.
Bild- und Textquelle: Cecilie Dressler

Dienstag, 17. Januar 2012

Neues auf dem SuB #1

Endlich gibt es auch bei mir neue Bücher. Und ja, ich meine "endlich". Mir ist aufgefallen, dass ich immer, wenn ich neue Büchern erwerbe, daran denke, wie viele Bücher noch auf meinem SuB sind und dadurch diese nicht genießen kann. Das versuche ich zu ändern. Natürlich ist ein großer SuB nicht angenehm, aber deshalb sollte man sich doch nicht den Spaß an neuen Büchern nehmen lassen. Aber nun genug gequatscht. Hier die neuen Bücher:

Mila Lippke - Morgen bist du noch da - Klappentext:
Als Lio und ihre Mutter sich nach einer längeren Funkstille in Berlin wiedersehen, bricht die Tochter das größte Tabu. Sie fragt, wer ihr Vater ist. Die Mutter antwortet nicht und geht zurück ins Hotel, wo sie nachts einen Schlaganfall erleidet. Lio erkennt: Sie muss wissen, wer ihre Mutter wirklich ist. Die Suche nach ihrer Familiengeschichte beginnt und führt sie über Köln zurück nach Berlin. Und als sie Antworten findet, ist nichts mehr, wie es einmal war. 
Bild- und Textquelle: Ullstein

Dieses Buch habe ich für eine Leserunde gewonnen und es ist auch meine aktuelle Lektüre. Bin gespannt, auf welche Antworten auf ihre Herkunft Lioba stößt. 

Monika Detering - Es ist niemand im Haus - Klappentext:
Die im Rollstuhl sitzende Marlene Lachner fühlt sich von seltsamen Briefen und rätselhaften Vorkommnissen bedroht und bittet Kommissar Weinbrenner um Hilfe. Zur selben Zeit tritt die mysteriöse Jonna in Weinbrenners Leben, und es fällt ihm immer schwerer, sich dem dunklen Charme des aufreizenden Mädchens zu entziehen. Die Ereignisse spitzen sich zu, denn seiner Vergangenheit kann niemand entrinnen. Aber welche Rolle hat Jonna in diesem tödlichen Spiel?
Bild- und Textquelle: Pendragon

Endlich mal wieder ein Thriller/Krimi. Bin gespannt, wie mir die Reihe rund um Kommisar Weinbrenner gefällt. 

Dann habe ich noch erfahren, dass ich für folgendes Buch, auf das ich mich schon unglaublich sehr freue, bei BloggdeinBuch ausgewählt wurde:
Gerd Ruebenstrunk - Rebellen der Ewigkeit - Klappentext:
Der internationale Konzern Tempus Fugit hat den Zeithandel kommerzialisiert. Lebenszeit zu kaufen und zu verkaufen ist nun für jedermann möglich. Doch ist diese Technologie wirklich so ungefährlich, wie Tempus Fugit behauptet? Oder gibt es bereits Risse in der Realität, die so verheerend sind, dass sie die Welt über kurz oder lang ins Chaos stürzen, wie es die Geheimorganisation Rebellen der Ewigkeit prophezeit?
Der junge Willis gerät zwischen die Fronten eines Krieges, der sich im Verborgenen abspielt – und muss sich für eine Seite entscheiden. Doch sein Schicksal ist weit tiefer mit beiden Seiten verbunden, als er ahnt …
Bild- und Textquelle: ArsEdition