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Montag, 11. Juli 2011

[Rezension] - Kaltduscher von Matthias Sachau

Infos:
Ullstein Tb Verlag, 352 Seiten, erschienen am 01.06.2009,
Taschenbuch: 8,95 € [D]

Story:
Oliver Krachowitzer, der von seinen Freunden Krach genannt wird, wohnt in einer Männer-Wg in Berlin, wie sie im Buche steht. Die Männer, die in den Tag hineinleben, müssen sich vielen Streitereien mit dem Hauseigentümer, einem Stasi-Opa, schlagbereiten Russen, und natürlich mit der Liebe stellen. Dennoch lassen sie sich von nichts aus der Ruhe bringen.

Meinung:
"Kaltduscher" ist mein erstes Buch des Autors Matthias Sachau. Der Roman ist aus der Sicht von Oliver Krachowitzer geschrieben und man findet durch den lockeren und leichten Schreibstil des Autoren mühelos in die Wg-Geschichte ein.

Das Buch hat seine netten und auch lustigen Momente und kann Männer, aber auch Frauen eine Freude bereiten. Viele Männer werden sich in den Protagonisten Oliver Krachowitzer wiedersehen und Frauen wird so manches Verhalten bekannt vorkommen. Ob man an diesem Buch jedoch Gefallen findet, hängt von dem Geschmack ab. Wenn man trockenen Männerhumor mag, dann ist man hiermit sicherlich gut beraten.

Der Autor hatte für diesen Roman viele gute Ideen, die auch größtenteils gelungen sind. Jedoch wirkten mir persönlich einige Stellen zu gewollt lustig und waren zum Teil so durch schaubar, dass ich wusste, was in den nächsten Moment passiert. Die Ideen zu den Charakteren sind ebenfalls gut, da sie jede menge Abwechslung bieten. Ich bin nicht wirklich enttäuscht, aber auch nicht sonderlich begeistert. Ich finde, dass etwas zu viele Klischees angewendet werden. Es ist natürlich nichts weltbewegendes, aber für zwischendurch ist es  ganz gut geeignet.

Besonders Freunden von trockenem Männerhumor und denjenigen, die schon immer mal wissen wollten, wie es in einer Männer-Wg zugeht, möchte ich dieses Buch empfehlen.

Wertung: Für 4 Herzen hat es nicht ganz gereicht also 3,5 von 5 Herzen
♥ ♥ ♥ 1/2

Bisher erschienene Bücher des Autors:

Freitag, 8. Juli 2011

Gewinnspiel beim Loewe Verlag

Beim herumstöbern habe ich entdeckt, dass der Loewe Verlag 10 exklusive Vorab-Rezensionexemplare von "Firelight - Brennender Kuss" verlost. Da ich nicht wirklich viele Fantasy-Bücher gelesen habe, will ich es mal probieren. Mitmachen könnt ihr noch bis zum 10 Juli. Dafür müsst ihr den Trailer des Buches und den Link zu dem Buch www.FirelightFans.de posten. Schickt dann den Link zu dem Beitrag an facebook@loewe-verlag.de

Firelight - Brennender Kuss - Klappentext:

Als sie Will zum ersten Mal sieht, flieht Jacinda vor dem Jungen mit den haselnussbraunen Augen. Denn sie hat ein Geheimnis: Sie ist eine Draki, ein Mädchen, das sich in einen Drachen verwandeln kann. Nur in ihrem Rudel, hoch oben in den Bergen, glaubt sich Jacinda sicher. Sicher vor den Drachenjägern, die es auf ihre schillernde Haut und ihr purpurfarbenes Blut abgesehen haben.
Doch im Rudel braut sich Unheil zusammen. Hat es damit zu tun, dass Jacinda den gut aussehenden Cassian, den zukünftigen Leitdrachen, heiraten soll?
Ihre Mutter verschweigt ihr etwas, als sie bei Nacht und Nebel das Dorf verlassen. Todunglücklich beginnt Jacinda ein neues Leben. Da trifft sie Will wieder und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn. Aber ihre Liebe darf nicht sein – denn Will ist ein Drachenjäger …





Hier erhaltet ihr noch weitere Infos zum Gewinnspiel


[Rezension] - 3096 Tage von Natascha Kampusch

Bevor es zur Rezension kommt, wollte ich mich dafür entschuldigen, dass es auf meinem Blog zuletzt etwas ruhiger geworden ist. Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Ich bin in letzter Zeit etwas traurig, unglücklich und lustlos. Deshalb habe ich auch sehr wenig gelesen. Es geht mir nun etwas besser, weshalb ich beschlossen habe mich zu melden. Wahrscheinlich ist es nur eine Phase, aber ich hoffe, dass ihr mir nicht böse seid.

Rezension:
Infos:
List Verlag, 283 Seiten, erschienen am 07.09.2010,
Gebunden: 19,95 € [D]

Klappentext:
Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen – 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.

Meinung:
Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich dieses Buch rezensieren soll, denn ich möchte nicht über ihr Leben urteilen. Ich entschied mich dann doch ein paar Sätze zu schreiben, damit ich vielen Menschen dieses Buch wärmstens empfehlen kann.

Ich hab wirklich großen Respekt vor Natascha Kampusch, die dies alles durchgestanden hat und auch davor, dass sich bereit erklärt hat dieses Buch zu schreiben um klaren Tisch zu machen. Diesen Schritt bewundere ich sehr, da es sicherlich viel Überwindung kostet.
Während des lesens konnte ich ab und an nicht glauben, dass diese Dinge wirklich geschehen sind. Es ist schon komisch etwas zu lesen, was wirklich passiert ist. Ich bin nach dem lesen des Buches besser aufgeklärt über den schrecklichen Fall und ich finde es gut die Sicht von Natascha Kampusch zu erfahren, und nicht nur die der Medien.

Natascha Kampusch beschreibt alle Ereignisse ziemlich genau, so dass man sich schnell in ihrer Lage versetzt fühlt. Zwar hatte ich ab und zu etwas Probleme mit der Sprache, die im diesem Buch verwendet wird, aber dies liegt vor allen Dingen daran, dass ich vor dem Buch nur seichte Unterhaltungsbücher gelesen. Ich muss zugeben, dass ich etwas Unmut empfand als ich von den erwähnten Mitautoren Heike Gronemeier und Corinna Milborn las. Jedoch muss ich zugeben, dass dieses Buch alles andere als leichte Kost ist und das man ihr ein wenig Hilfe schon zugestehen kann. Ich musste nach dem lesen erst verarbeiten, was ich dort gelesen habe.

Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich über die Geschichte von Natascha Kampusch interessiert. Aber auch Menschen, die sich für Schicksale anderer interessieren.

Wertung: 5 von 5 Herzen
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Sonntag, 3. Juli 2011

Dies & Das, SuB und Lese ich gerade..

Hallo Leute,
huuuh, endlich habe ich alle Klausuren hinter mir und kann mich nun dem Lesen und Bloggen widmen. Zuerst wollte ich meinen 50 Lesern danken. Ich bin echt glücklich und ich hatte, als der Blog online ging, auch echt nicht damit gerechnet. Aber ich denke, ich veranstaltete kein Gewinnspiel, weil es zurzeit echt viele in der Bloggerwelt gibt und dann wäre es nur eins von vielen. Ach, und die Dystopien Challenge hat ja angefangen. Da muss ich mich auch mal ranhalten. Bin schon ganz aufgeregt, mal schauen, ob Ich es schaffe echt 12 Dystopien zu lesen.

Zurzeit lese ich parallel zu "Numbers" das Buch "Die Spätzle-"Pasta-Connection", welches ich bei der lieben Claudia von Claudias Bücherregal als Rezensionexemplar gewonnen hatte. Vielen Dank nochmal dafür.

Klappentext: Die Spätzle-Pasta-Connection, Christine Lukas:
Urlaub am Gardasee - Entspannung pur weit gefehlt! Auf die Geschwister Andreas und Melanie aus Stuttgart warten jede Menge Überraschungen, durch die sie die Italiener und den Gardasee auf eine ganz andere Art kennenlernen als geplant. Erst recht als der surfbegeisterte Vincenzo Melanie schöne Augen macht.




 Und ich wollte euch noch berichten, welche Errungenschaften ich auf dem Bücherflohmarkt gemacht habe. Es hat mir echt Spaß gemacht dort zu sein und ich könnte mir vorstellen dies auch öfter zu tun. 

Klappentext: Generation Doof, Stefan Bonner und Anne Weiss:
Niklas glaubt, der Dreisatz wäre eine olympische Disziplin. Latoya kennt drei skandinavische Länder: Schweden, Holland und Nordpol. Und Tamara-Michelle hält den Bundestag für einen Feiertag. Einzelfälle? Mitnichten. Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Der Staatsanwalt von nebenan erzieht seine Kinder mit der Spielkonsole. Germanistikstudenten sind der deutschen Sprache nicht mehr mächtig. Eine Karriere als Popstar erscheint dem Bäckerlehrling verlockender als eine solide Ausbildung. Dieses Buch geht der Frage auf den Grund, wie es wirklich um die Mütter, Väter und Bundeskanzler von morgen steht. Geschrieben haben es zwei Autoren, die mit der Generation Doof per Du sind. Denn es ist ihre eigene.

 Klappentext: Gut gegen Nordwind, Daniel Glattauer:
Emmi Rothner möchte per Email ihr Abo der Zeitschrift "Like" kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder Emails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher - bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?


Klappentext: Die Welle, Morton Rhue:
Wie entsteht Faschismus? Ein junger Lehrer entschließt sich zu einem ungewöhnlichen Experiment. Er möchte seinen Schülern beweisen, dass Anfälligkeit für faschistoides Handeln und Denken immer und überall vorhanden ist. Doch die "Bewegung", die er auslöst, droht ihn und sein Vorhaben zu überrollen: Das Experiment gerät außer Kontrolle.




Klappentext: Flammenbrut, Simon Beckett:
Die junge Geschäftsfrau Kate Powell steht mit beiden Beinen erfolgreich im Leben. Allein ihr sehnlichster Wunsch blieb bisher unerfüllt: ein Kind. Ein anonymer Spender kommt für Kate nicht in Frage. Also gibt sie eine Annonce auf, um einen geeigneten Vater zu finden. Alex Turner scheint der perfekte Kandidat...


Klappentext: Whisper, Isabel Abedi:
Eine unwirkliche Stille liegt über Whisper, dem alten Haus, drückend und gefährlich. Als Noa es das erste Mal betritt, ist sie gleichermaßen ergriffen von Furcht und neugieriger Erwartung. Doch niemand außer ihr scheint zu spüren, dass das alte Gebäude ein lang gehütetes Geheimnis birgt ...



So, das wars dann aber auch wieder. Ich bin eigentlich recht zufrieden mit meinem Kauf. Lg Diti